Vita
Jonathan Ederer, geboren 1992, ist Literaturwissenschaftler und Journalist. Er arbeitet dort, wo Film und Literatur einander berühren: an Erzählformen, die zwischen den Medien wandern, an Bildern, die sich lesen lassen, und an Texten, die filmisch denken.
Im Zentrum seiner Arbeit steht das Werk von David Lynch. Gemeinsam mit Adrian Gmelch veröffentlichte er 2024 im Büchner-Verlag „David Lynch begreifen. Kunst – Kino – Kreativität“ – eine essayistische Gesamtschau, die Lynch nicht nur als Regisseur, sondern als bildenden Künstler, Musiker und Designer in den Blick nimmt. Im Deutschlandfunk sprach er über Lynch, sein Buch stellte er auf der Frankfurter Buchmesse vor.
Ederer studierte Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg und Philosophie an der FernUniversität in Hagen. Sein Promotionsvorhaben zum Einfluss David Lynchs auf die deutschsprachige Literatur befindet sich derzeit in Vorbereitung.
Zudem ist Ederer ausgebildeter Redakteur und arbeitet als Fachjournalist zu wirtschaftlichen Themen. Sein journalistisches Handwerk lernte er beim Mittelbayerischen Verlag in Regensburg und an der Akademie der Bayerischen Presse. Er schreibt unter anderem für das Feuilleton der Tagespost über Film, Popkultur und Mediengeschichte. Er lebt und arbeitet in München.
Redaktionen, Verlage und Veranstalter können ihn für Fachbeiträge, Essays, Interviews und Vorträge anfragen. Insbesondere zu David Lynch, zum Verhältnis von Film und Literatur und zu aktuellen Entwicklungen im Kino.
AUSZÜGE AUS SEINER ARBEIT
- 2026Vorträge in Wuppertal (Studientag „Lost in Translation“) und Basel (Tagung „Spuren, Echos, Nachhall – Thomas Mann und die Folgen“)
- 2024„David Lynch begreifen. Kunst – Kino – Kreativität“ (mit Adrian Gmelch), Büchner-Verlag; Vorstellung auf der Frankfurter Buchmesse
- seit 2021Feuilleton- und Filmbeiträge für Die Tagespost, u. a. der Nachruf auf David Lynch
- 2021–2025Studium der Philosophie an der FernUniversität in Hagen
- 2012–2018Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg